Das Kloster Pernegg kennt man hier in Horn sehr gut, aber kennt man auch die Burgruine Pernegg?

Im 11.Jahrhundert wurde die Burg Pernegg durch die Grafen von Pernegg erbaut und wurde 1142 das erste mal erwähnt. Im Laufe des 14.Jahrhunderts aber verlor die Burg zunehmends an Bedeutung und der damalige Besitzer Ulrich von Bernekke stiftete 1135 seinen Besitz dem Orden der Prämonstratenser. Im Jahre 1153 wurde von Graf Ulrich II. von Pernegg das Chorfrauenkloster Pernegg und das Chorherrenkloster Geras gegründet.
Um 1449 werden Teile der Burg abgerissen und das Material für den Bau des Klosters verwendet. Erhalten blieb die Nikolaikapelle von der noch heute die Gebäudereste vorhanden sind.
Als 1585 die letzte Chorfrau verstarb übernahmen die Geraser Chorherren das Kloster Pernegg. In den Folgejahren aber wurde das Kloster aufgehoben und die Ausstattung versteigert. Erst Kaiser Franz Joseph übertrug das Eigentum wieder an das Chorherrenstift Geras.

Wenn man entlang des Weges „Weg zur Stille“ wandert, so gelangt man zur Nikolaikapelle und zum „Das gebrochene Herz“. Wandert man den Weg weiter, so gelangt man wieder zurück zum Kloster, wo sich heute das Waldviertler Fastenzentrum befindet.
Ein Blick in das Klosterareal lässt erahnen wie mächtig die Anlage gewesen war und wie mächtig sie noch heute ist. Sparziert man durch die Anlage, den kleinen Rundweg durch den Wald und auch zur Kirche selbst, spürt man die Stille und Ruhe - und es lässt einem erahnen warum dieser Platz soviel Einfluss auf sein Gemüt hat.

Die alten Gemäuer der Kirche ragen hoch in den blauen Himmel und der Kirchensaal zeigt den Prunk und Glanz der über die Jahrhunderte erhalten blieb.

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